Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 05:52 Ukraine hat eine Million Drohnen in Auftrag gegeben +++

Die Ukraine will nach den Worten von Präsident Wolodymyr Selenskyj die Produktion von Drohnen als wichtiges Mittel zur Kriegsführung ausbauen. „Für dieses Jahr sind bereits eine Million Drohnen bei unseren Herstellern in Auftrag gegeben worden”, sagt Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. Im kommenden Jahr sollten es deutlich mehr sein. „Wir geben zu diesem Zeitpunkt nicht
Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 05:52 Ukraine hat eine Million Drohnen in Auftrag gegeben +++

Die Ukraine will nach den Worten von Präsident Wolodymyr Selenskyj die Produktion von Drohnen als wichtiges Mittel zur Kriegsführung ausbauen. „Für dieses Jahr sind bereits eine Million Drohnen bei unseren Herstellern in Auftrag gegeben worden”, sagt Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. Im kommenden Jahr sollten es deutlich mehr sein. „Wir geben zu diesem Zeitpunkt nicht alle Details bekannt, aber unsere Produktionskapazität für Drohnen nimmt stetig zu, und wir arbeiten nicht nur mit staatlichen Mitteln, sondern auch mit Partnern zusammen, um in unsere Produktion von Drohnen zu investieren.” Ein Grund für den verstärkten Einsatz der unbemannten Flugroboter ist die Weigerung der westlichen Partner, dem ukrainischen Militär den Einsatz der von ihnen gelieferten schweren Waffen gegen Ziele auf russischem Staatsgebiet zu genehmigen.

+++ 05:06 Russland meldet fünf getötete Zivilisten bei Kämpfen in Kursk +++
Bei dem Zusammenstoß mit ukrainischen Soldaten in der russischen Grenzregion Kursk sollen nach russischen Angaben fünf Zivilisten, darunter zwei Sanitäter, getötet worden sein. Außerdem gebe es mindestens 20 Verletzte, meldet der Gouverneur der Region, Alexej Smirnow, bei Telegram. Am frühen Morgen seien zudem zwei Raketen über der Region abgeschossen worden.

+++ 02:30 Niger kappt diplomatische Beziehungen zur Ukraine +++
Nach dem benachbarten Mali bricht nun auch Niger die diplomatischen Beziehungen zur Ukraine ab. Grund ist die angebliche Unterstützung Kiews für einen Rebellenangriff in Mali. Ende Juli hatten Tuareg-Rebellen nach eigenen Angaben mindestens 84 russische Wagner-Söldner und 47 malische Soldaten getötet. Danach machten sie ein Foto, auf dem sie mit der ukrainischen Flagge zu sehen waren. Der ukrainische Außenminister Kuleba wirbt derzeit in Afrika um Unterstützung für die Haltung Kiews im Kampf gegen Russland. Dafür ist er in den südlich gelegenen Staaten Malawi und Sambia sowie auf Mauritius unterwegs. Russland baut mit der Wagner-Gruppe vor allem seinen Einfluss in den Sahel-Staaten aus.

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Politik 05.08.24

Nach Wagner-Trupp Vernichtung Mali bricht diplomatische Beziehungen zur Ukraine ab

+++ 23:23 Russland: Ukrainischer Angriff auf Kursk abgewehrt +++
Russland will ukrainische Vorstöße auf die russische Region Kursk abgewehrt haben. „Nachdem sie erhebliche Verluste erlitten hatten, zogen sich die Reste der Sabotagegruppe auf ukrainisches Territorium zurück”, teilt das Moskauer Verteidigungsministerium mit. Russland habe Artillerie, Kampfflugzeuge und Drohnen eingesetzt, um den Angriff zurückzuschlagen. Die ukrainischen Militärbehörden in der Region Sumy – auf der anderen Seite der Grenze zur russischen Region Kursk – erklären, die ukrainischen Streitkräfte hätten eine russische ballistische Rakete, zwei Drohnen und einen Hubschrauber in der Region zerstört. Der ukrainische Generalstab meldet in seinem regelmäßigen Lagebericht jedoch keine ukrainischen Angriffe in der Grenzregion.

+++ 22:22 Druck des Kreml – Aktivistin beendet Protest für Rückkehr russischer Soldaten +++
Nach zunehmenden Druck aus dem Kreml zieht sich eine führende Aktivistin aus dem Kampf für die Rückkehr von russischen Soldaten von der Front zurück. Maria Andrejewa, eine der Anführerinnen der Gruppe Put Domoy (Rückkehr nach Hause), sagt der Nachrichtenagentur AFP, sie werde ihre öffentlichen Auftritte einstellen und sich „in den Untergrund begeben”. Sie sei als „ausländische Agentin” eingestuft worden, erklärt sie auf Telegram. „Ausländische Agenten werden nicht nur entrechtet, sondern auch ihrer Lebensgrundlage beraubt.” Die Gruppe Put Domoy besteht aus Ehefrauen und Müttern, die den russischen Präsidenten Wladimir Putin immer wieder öffentlich dazu auffordern, ihre in der Ukraine kämpfenden Männer und Söhne zurückzubringen. Nachdem der Kreml die Demonstrantinnen zunächst geduldet oder ignoriert hatte, geht er zunehmend gegen sie vor.

+++ 21:39 Selenskyj: Ukraine steckt mehr Kapital in Raketenprogramm +++
Die Ukraine stellt nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj zusätzliche Mittel für ihr inländisches Raketenprogramm bereit. Damit wolle Kiew den Rückstand gegenüber Russland verringern, das über eine Reihe von Langstreckenwaffen verfügt, schreibt auf Selenskyj auf Telegram. „Zusätzliche Mittel wurden für unser Raketenprogramm bereitgestellt. Es werden noch mehr im Inland produzierte Raketen kommen”. Er nennt keine weiteren Details. Im Juli hatte der ukrainische Staatschef erklärt, Kiew arbeite daran, seine Abhängigkeit von Raketen zu verringern, die von den ukrainischen Verbündeten geliefert werden – darunter auch solche für die Luftverteidigung.

+++ 20:54 Russisches Agentenpaar gibt nach Freilassung Interview +++
Nach seiner Rückkehr nach Russland im Zuge eines großangelegten Gefangenenaustauschs äußert sich ein russisches Agentenpaar erstmals öffentlich. „Als ich die Ehrengarde vom Fenster des Flugzeugs aus sah, musste ich weinen”, beschreibt Anna Dulzewa in einem Interview im russischen Staatsfernsehen den Moment ihrer Rückkehr nach Russland. Gemeinsam mit ihrem Mann Artiom lebte Dulzewa fünf Jahre lang als russische Spionin in Slowenien. 2022 wurden beide verhaftet. „Wir haben den Kindern gesagt, dass wir Russen sind, dass sie Russen sind und dass wir die Dulzews sind”, sagt Mutter Anna Dulzewa, die laut eigenen Angaben mit ihren Kindern nur Spanisch sprach. Dulzewa sagt, sie wolle „Russland weiter dienen”.

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Politik 02.08.24

Eltern durch Austausch frei Agenten-Kinder wussten nichts von ihren russischen Wurzeln

+++ 20:04 Moskau erklärt moldauischen Diplomaten zu „unerwünschter Person” +++
Als Reaktion auf die Ausweisung eines russischen Diplomaten wegen eines Spionageskandals weist Moskau nach eigenen Angaben einen moldauischen Diplomaten aus. Das russische Außenministerium teilt mit, es habe den Botschafter der Republik Moldau einbestellt, um „nachdrücklich gegen die anhaltenden unfreundlichen Schritte” Chisinaus gegenüber Moskau zu protestieren. Ein Mitglied der moldauischen Botschaft in Russland sei zur „unerwünschten Person” erklärt worden. Vergangene Woche hatte Chisinau einen Mitarbeiter einer nicht näher benannten Botschaft im Land beschuldigt, mit zwei Beamten zu „kommunizieren”, die verdächtigt würden, sich gegen die Regierung in Moldau verschworen und Informationen an das Ausland weitergegeben zu haben. Wenig später wurde der russische Diplomat des Landes verwiesen.

+++ 19:15 Schoigu: Das Fenster für Verhandlungen wird für Kiew immer kleiner +++
Der ehemalige russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu drängt die Ukraine zur Aufnahme von Friedensverhandlungen. „Das Fenster der Gelegenheit für die Ukraine wird immer kleiner”, sagt der Sekretär des Sicherheitsrates im staatlichen Fernsehen. Die Ukraine werde umso mehr Gebiete verlieren, je länger sie zögere. Moskau hat betont, dass die Gespräche nur zustande kommen können, wenn die Ukraine ein Fünftel ihres Territoriums abtritt. Zudem soll auf einen möglichen NATO-Beitritt verzichtet werden. Die Ukraine lehnt dies ab.

Alle früheren Entwicklungen können Sie hier nachlesen.

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